Ayutthaya

Wenn ihr Ayutthaya erkunden wollt, gibt es mehrere Möglichkeiten diese Stadt zu erreichen – kommt natürlich darauf an, wieviel Luxus ihr braucht und wie gut gefüllt eure Reisekasse ist. Wir sind von Bangkok aus mit dem Zug (Hauptbahnhof Hua Lamphong) für 65 THB/Person nach Ayutthaya angereist – 2. Klasse mit verstellbarer

Rückenlehne (hätten wir für die kurze Fahrt von ca. 1,5 Stunden nicht gebraucht, aber irgendwie wurde uns das Zugticket mit diesem Komfort so gebucht – ja, sowas kann passieren und man zahlt ungewollt mehr!). Es wird in Bangkok auch eine 1 Tagestour nach Ayutthaya zur Erkundung der Stadt angeboten.

 

In Ayutthaya am Zugbahnhof angekommen, gibt es die Option gleich gegenüber ein Boot zur Überquerung des Flusses für 5 THB/Person zu nehmen, um ans andere Ufer zu gelangen – es warten auch

jede Menge Tuk Tuk Fahrer vor Ort und natürlich kann man auch zu Fuß die Brücke überqueren.

 

Ayutthaya an sich selbst ist vom Tourismus (noch) nicht befallen – die Einwohner sprechen kaum Englisch und so ist es schwierig sich Auskunft einzuholen, wenn man z.B. seine Unterkunft sucht. Glaubt uns, es war nervenaufreibend und lustig zugleich vollbepackt die Straßen in der tropischen Hitze mit spärlicher Hilfe nach unserer Unterkunft zu durchforsten. Dabei kann einem auch schon mal das freundliche Gemüt zu seinem BFF verloren gehen, wenn man mit 2 Rucksäcken und hungernd in einer fremden Stadt unterwegs ist.

 

Ayutthaya besitzt eine Vielzahl an Tempeln/Ruinen, welche per Tuk Tuk, Fahrrad oder auch zu Fuß (wenn man viel Zeit hat) zu erreichen sind. Wir entschieden uns für die Variante mit dem Fahrrad – macht Spaß, ist sportlich und kostengünstig zu gleich. Der Eintritt der Tempel kostet ca. 50 THB/Person – wir erhielten die Eintritte zu Ehren des Königs gratis.

Wir erkundeten Wat Khok Muang, Wat Lokkayasutha, Wat Maha That, Wat Phra Sri Sanphet, Wat Ratchaburana und Wat Tummickarat. Diese Namen sagen euch wahrscheinlich nichts und sagten uns vorher auch nichts, darum könnt ihr euch ein paar Eindrücke von diesen Sehenswürdigkeiten durch die Fotos holen.

Wir starteten am Vormittag mit dieser Radtour und beendeten die Runde am späten Nachmittag. Die größeren Tempel sind abends auch beleuchtet – dadurch besteht die Möglichkeit zur Besichtigung dieser Sehenswürdigkeiten bei Dämmerung bzw. Dunkelheit. Zudem wird in Ayutthaya eine Bootstour für die äußeren gelegenen Tempel für ca. 200 THB/Person angeboten, welche am späten Nachmittag beginnt - somit bekommt man mit dem Sonnenuntergang eine typisch kitschige Kulisse als Fotohintergrund. Die Bootstour ist eine Art Hop on-Hop off Tour und dauert ca. 3-4 Stunden – dabei hat man jeweils 20 Min. Zeit sich die verschiedenen Tempeln/Ruinen (Wat Chaiwatthanaaram, Wat Putthai Sawan und Wat Phananchoeng) anzusehen - diese Tour haben wir jedoch nicht gemacht, da uns die Radtour ausreichte.

Das Radfahren in Ayutthaya ist sicher für Touristen – man fährt zwar teilweise auf belebten Straßen, aber die meisten Straßen haben einen Fahrradweg und die Bewohner sind auf die Touristischen Radfahrer gut

eingestellt (ist jetzt mal unserer Meinung nach so). Man muss sich dem Verkehr einfach anpassen und bei der erstbesten Möglichkeit die Straße überqueren – ansonsten wartet man wirklich lange bis zur Überquerung der Straße, da auch die Ampelregelungen nicht unbedingt eingehalten werden und der Zebrastreifen mehr oder weniger nur als Zierde dient. „Augen zu und durch“ war unser Motto bei Straßenüberquerungen :-)

In Ayutthaya herrscht übrigens Linksverkehr, wie in ganz Thailand!

 

Am Abend (ca. ab 18 Uhr) findet täglich in Ayutthaya ein Nachtmarkt statt – DAS war unser Highlight schlechthin. Da es in Ayutthaya sehr wenig Auswahlmöglichkeiten für Vegetarier gibt, war dieser Nachtmarkt unsere Rettung - hier gibt es Essen ohne Ende und eben auch einiges für etwas wählerische wie uns.

Ayutthaya ist billig zum Leben für Reisende – eine vegetarisch Nudelsuppe kostet ca. 15 THB und man findet alles was man braucht, Geldautomat, Waschmaschinen zum selber Befüllen, kleine Supermärkte, etc…

 

In Ayutthaya gibt es zudem ein Elefanten Camp mit der Möglichkeit auf einem Elefanten zu reiten - kostet ca. 400 THB - wir, als sehr tierliebende Menschen haben dies natürlich nicht gemacht, da die Elefanten nicht artgerecht gehalten werden und sogar angekettet waren.

 

Wenn ihr auch einmal Ayutthaya bereisen wollt, könnt ihr uns jederzeit etwas dazu fragen - entweder per E-Mail oder hinterlasst uns einen Kommentar.

 

 

 

November, 2016

 

The Austrian Girls, Eve & Bibi

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